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Sonntag, 9. Dezember 2018

Predigt von Norbert Wohlrab (09.12.18)

Die kanaanäische Frau

Ich möchte heute mit Euch einen Text betrachten, über den ich neulich gestolpert bin. Und zwar die Begegnung von Jesus mit der kanaanäischen Frau, von der uns bei Matthäus und bei Markus berichtet wird.

„21 Und Jesus ging weg von dort und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon.
22 Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt….
28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.“ (Mt. 15, 21-28 Luther)
 


So kennen wir Jesus. Er heilt und befreit und begegnet den Nöten der Menschen. Aber den Bibelkennern unter uns ist vielleicht etwas aufgefallen?
Genau, hier fehlt der Mittelteil des Abschnittes. Da passiert nämlich noch etwas dazwischen. Der Mittelteil lautet nämlich. (Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt….)

„23 Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach.
24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!
26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.
27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“
 


Äh, Moment, so kennen wir Jesus eigentlich nicht. Jesus sagt doch: „wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Joh. 6,37). Und jetzt hier, dieses schroffe Ignorieren und Abweisen dieser leidenden Frau?!

Den Jüngern ging es hier wohl so ähnlich, wie wenn man auf einer Party jmd. vorstellt, den man meint sehr gut zu kennen und dann verhält sich der auf einmal völlig anders.

Aber schauen wir uns die Begebenheit mal der Reihe nach an.
Jesus war in Galiläa unterwegs. Er speiste die Fünftausend, rettete Petrus aus Seenot, heilte viele Menschen in Genezareth und setzte sich mit Pharisäern und Schriftgelehrten auseinander. Und dann wollte er ihnen entkommen und „entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon“.
Im Paralleltext bei Markus steht: „Und er ging in ein Haus und wollte es niemanden wissen lassen“ (Mk. 7,24).

Die Beweggründe sind nicht ganz klar. Aber auf jeden Fall hat sich Jesus zurückgezogen. Von Galiläa rund 60 - 90 km nach Tyrus und Sidon. 2-3 Tagesmärsche. Nur er mit seinen Jüngern. Es scheint, als wollte Jesus einfach seine Ruhe. Vielleicht dem Massenandrang entkommen. Vielleicht sich der Verfolgung entziehen. Vielleicht einfach auftanken. Einfach Ruhe. Das versteh ich. Ich will im Urlaub auch keinen Trubel um mich rum.

Keine Juden, keine Pharisäer, keine Schriftgelehrten. Keine Menschen die was von ihm wollten und auch keine Menschen die ihn etwas Böses tun wollten. Niemand, der sich für ihn interessiert hat, denn Tyrus und Sidon sind zwei Städte in Syro-Phönizien, dem heutigen Libanon, weit außerhalb des jüdischen Staatsgebietes, tief im Heidenland.
Kurz vorher hatte er den Pharisäern noch klar gemacht, dass nicht das Äußerliche den Menschen verunreinigt. Er hatte keine Berührungsängste mit den Heiden.

Jesus hatte sich also eine Art von Urlaub, eine Art Auszeit genommen. Aber das mit der Ruhe hat nicht ganz geklappt, denn er „konnte doch nicht verborgen bleiben“ (Mk. 7,24) heißt es. Auch im Ausland hatte man schon von seinen Wundertaten gehört.

Dann kommt eben diese kanaanäische Frau zu ihm. Markus beschreibt sie als „Griechin aus Syrophönizien“ (Mk. 7,26), deren Tochter dämonisiert ist.
Kanaan ist die alte Bezeichnung für die Region, Syro-Phönizien die gegenwärtige, also kein Widerspruch. Aber Griechin? Das bedeutet wohl die Zugehörigkeit zur hellenistischen Kultur der Oberschicht in dieser Region. Tyrus und Sidon waren reiche Handelsstädte, hellenistisch und multireligiöse geprägte Städte.

Die Frau spricht Jesus an als Sohn Davids. Und Jesus reagiert erstmal gar nicht. Er sagt nichts. Kein Wort. Das schmerzt richtig beim Lesen.
Die Jünger sind schon genervt von ihrem Geschrei und bitten ihn, dass er etwas macht. Und dann erklärt Jesus - eigentlich den Jüngern - seine Haltung. „Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“

Jesus hatte eine klare Mission von seinem Vater bekommen. Er war der Messias Israels. Ja, er war der Sohn Davids. Aber diese Frau war keine Tochter Davids. Sie war eine Heidin.
Er war zu den verlorenen Schafen Israels gesandt. Zum Volk Israel. Er sollte die loskaufen, die unter dem Gesetz waren (Gal. 4,4). Gott ist zunächst „nur“ der Gott Israels, nicht der Gott anderer Völker.

Es gab natürlich von Anfang an den Plan, dass dies nicht das Endziel ist. Zu Abraham sagte Gott: „und in dir und in deiner Nachkommenschaft sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde“ (1. Mose 28,14 Rev. Elb.) und es gab Verheißungen im AT, dass die Schranke zu den Heiden einmal weggerissen werden wird. Aber das war zu dieser Zeit noch Zukunftsmusik.

„Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht nicht in eine Stadt der Samariter“ (Mt. 10,5 Luther), sagte Jesus, als er die Zwölf vorher ausgesandt hatte. Die Schranke zu den Heiden war noch nicht niedergerissen. Das geschah ja erst am Kreuz.
Jesus war also nicht auf Missionsreise in Syro-Phönizien unterwegs, wie später die Apostel. Die Frau kam zur falschen Zeit aus einer falschen Nation. Sie kam einfach heilgeschichtlich betrachtet zu früh. Sie hätte sozusagen auf Paulus warten müssen.

Aber sie lässt nicht locker. Jesus hat ja auch nicht gesagt, dass er nichts tun wird. Er hat nur den Jüngern sein Verhalten erklärt.

„Herr, hilf mir!“ sagt sie. Und dann kommt diese barsche Antwort:
„Doch er erwiderte: »Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hündlein hinzuwerfen.«“ (Mt. 15, 26 Menge)

Uff! Harter Tobak.

Bei Markus heißt es noch etwas anders:

„Lass zuvor die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, dass man den Kindern das Brot nehme und werfe es vor die Hunde“ (Mk. 7,27)

Markus fügt hier noch da Wort „zuvor“ ein. Damit werden die anderen nicht gänzlich ausgeschlossen, sondern nur hinten angestellt. Markus schrieb sein Evangelium ja auch für die Heiden und Matthäus dagegen für die Juden.

Dieser Satz ist jetzt eigentlich mehrdeutig:
Zunächst Hunde ist die hebräische Bezeichnung für die Heiden, auch wenn Jesus hier abgemildert Hündchen sagt. Und Jesus ist das Brot des Lebens (Joh. 6,48) und ist zuerst zu den Kindern Israels gesandt. Zunächst sollen die Kinder Israels satt werden. Ihr geistlicher Hunger und Durst soll gestillt werden, ihre Erlösung soll bewirkt werden. Dies ist eigentlich eine Wiederholung der Erklärung, die Jesus den Jüngern gegeben hat, nur mit anderen Worten.

Aber dieser Satz hat auch noch eine andere Dimension. Eine sozialkritische Dimension. Tyrus und Sidon waren -  wie bereist erwähnt - reiche Handelsstädte. Die tyrische Währung war eine der härtesten Währungen des Altertums, so wie die DM bspw.
Wegen des gebirgigen Hinterlands konnte dort aber nur wenig Landwirtschaft betrieben werden - im Gegensatz zu Galiläa. Und so importierte Tyrus schon zu Zeiten Salomons Getreide und weitere Lebensmittel aus Israel (1. Kön. 5, 22-25; Hes. 27,17; Apg. 12,20) und eben auch damals in neutestamentlicher Zeit. Was zur Folge hatte, dass die arme Bevölkerung Galiläas Hunger leiden musste.

Und so könnte Brot in diesem Vers auch ganz wörtlich als Brot zu verstehen sein.

„Lass zuerst die armen Leute im jüdischen Hinterland satt werden. Denn es ist nicht gut, das Brot der armen Leute zu nehmen und es den reichen Heiden in den Städten hinzuwerfen.“ (Gerd Theißen)

Damit wäre dies ein Gerichtswort gegen die Ausbeutung der Armen in guter prophetischer Tradition, wie wir es von den Propheten des AT kennen.

Welche der beiden Interpretationen auch die richtige sein mag oder ob beide gleichzeitig richtig sind. Die Frau hat verstanden. Sie rechtfertigt sich nicht, wie man es so gerne tut: „Oh Herr, die Umstände….und ich kann doch nichts dafür….und die anderen….und du weißt doch….man muss doch sehen, wo man bleibt….es sind schwierige Zeiten….und die Steuern“, sondern sie sagt einfach: „Ja, Herr“. Sie stimmt zu. Sie stimmt mit Jesus überein:

Ja, ich bin keine Israelitin.
Ja, ich habe keinen Anspruch an Dich.
Ja, Du bist nur zum Volk Israel gesandt.
Und vielleicht auch: Ja, wegen uns müssen die Galiläer hungern.

Sie stimmt mit Jesus überein. Die Bibel nennt das Bekennen. Mit Gott einer Meinung sein.
Und demütig sagt sie dann: Ja, aber für die Hunde fällt doch auch ein bisschen was ab bei Tisch. Ein paar Krümel. Und die gewährt man ihnen.

Ein bisschen Segen, ein bisschen Gnade, ein bisschen vom Brot des Lebens muss doch auch für mich Heiden-Hündchen übrig bleiben.

Und Jesus gewährt ihr daraufhin ihre Bitte, heilt ihre Tochter und lobt ihren großen Glauben.
Interessant ist, dass er dies nur bei zwei Menschen tut. Bei ihr und bei dem Hauptmann von Kapernaum, der für seinen kranken Diener bittet (Mt. 8, 5-13). Ebenfalls ein Heide.

Was hat sich geändert? Oder hat sich überhaupt etwas geändert?

Die Bibel erklärt ja bspw., dass Jesus bis zu seinen letzten Stunden durch sein Leiden Gehorsam lernen musste (Hebr. 5,8). Hat Jesus hier umgelernt? Nein, ich denke nicht. Oder hat die Frau ihn überredet? Das wäre so die feministische Interpretation dieser Stelle. Nein, das denke ich auch nicht.

Jesus hat ja nie gesagt, dass er ihr nicht helfen wird, Er hat nur erklärt, dass er zuerst zum Volk Israel geschickt ist. Ich denke, dass es von Anfang an in Gottes Willen war, dass er hier eingreift. Vielleicht ist Jesus auch durch die Leitung seines Vaters extra dorthin gegangen um dieser Frau zu begegnen. Wir wissen es nicht.

Aber es wird trotzdem etwas deutlich, nämlich dass das Einreißen der Mauer zu den Heiden bevorsteht. Insofern hat diese Begegnung mit der syro-phönizischen Frau eine symbolische und auch prophetische Bedeutung. Es dauert ja auch nicht mehr lange dann werden die Jünger ausgesandt nach Samaria und an die Enden der Erde zu allen Völkern.

Die Begegnung mit der syro-phönizischen Frau ist eingebettet in die zwei Wunder der Brotvermehrung. Beim ersten mal blieben 12 Körbe übrig. Das ist jetzt ein bisschen was für die Numerologen. 12 Körbe für die 12 Stämme Israels. Überfließende Gnade für Israel.
Beim zweiten blieben 7 Körbe übrig. 7 ist die Zahl für das umfassende Wirken an der ganzen Schöpfung. Überfließende Gnade für die Welt. Ich weiß nicht ob das wirklich so ist, aber es ist zumindest mal ganz interessant.

Gut, aber was kann uns dieser Text heute sagen? Was können wir von dieser Frau lernen? Wir haben den Bibeltext jetzt verstanden, aber was sagt er uns heute?

Martin Luther hat die Frau als Mutter des Glaubens bezeichnet. Eine Frau die nichts hat, außer ihren Glauben an Jesus. Sie weiß, dass sie keinen Anspruch hat und nichts zu bieten hat. Sie weiß, dass sie sündig ist.
Wenn wir heute Jesus bitten, dann tun wir das zwar als Gerechtfertigte, aber trotzdem als schwache, unvollkommene, sündige Menschen, die nichts zu bieten haben. In Demut können wir sagen: „Ja Herr, ich bin schwach, ich habe nichts, ich brauche Dein Eingreifen.“

Die Frau bleibt bei Jesus. Sie lässt sich weder von seinem Schweigen irritieren, noch von seiner Belehrung. Sie bleibt da. Sie harrt aus. Sie bleibt in seiner Gegenwart. Wenn wir beten und keine Antwort erhalten, ist das nicht automatisch ein Nein.

Das NT ist voll von Beispielen und Aufforderungen, in denen das nachhaltige Bitten belohnt wird und auch erwartet wird. Z. B. bei der bittenden Witwe beim ungerechten Richter oder bei dem Freund, der um Mitternacht klopft. Beiden wird wegen ihrer Hartnäckigkeit und Unverschämtheit gegeben. Gott will aus Güte geben.

Könnte es sein, dass wir oft zu schnell aufgeben? Dass wir denken, Gott will unser Bitten nicht erhören, nur weil es noch nicht geschehen ist?

Von der Frau können wir lernen im Glauben an der Sache dranzubleiben, weiter zu bitten, nicht aufzugeben, nicht nachzulassen, beharrlich zu sein.

Betet allezeit, betet ohne Unterlass, mit aller Beharrlichkeit etc. So können wir es oft lesen im NT.

Weder die Frau, noch der Hauptmann von Kapernaum baten für sich selbst, sondern für ihnen nahestehende Menschen.
Wer sind unsere nahestehenden Menschen, die unsere Fürbitte nötig haben? Familie, Freunde, Nachbarn. Oft haben sie gar keinen anderen Beter, außer uns (wenn man nicht gerade in so Ballungszentren mit lauter Christen wohnt). Wenn wir dann nicht beten, betet vielleicht gar keiner. Und wie schnell wird man müde und zermürbt und bequem, wenn es sich über Jahre und Jahrzehnte hinzieht und nichts geschieht.

Im AT können wir an vielen Beispielen lernen weiter zu beten oder mit Gott weiter zu reden, wenn er schweigt.

„Steh auf, HERR! Gott, erhebe deine Hand! Vergiss die Elenden nicht!“ (Ps. 10,12 Luther)

Die Psalmen sind dabei wunderbare Beispiele dafür anhaltend im Gebet zu bleiben.

Eine Frage, die sich stellt, ist: Ist Beten Gott überreden? Ist Beten eine Art von Gott weichklopfen?
Man könnte jetzt ganz einfach sagen: Du bekommst nicht, was nicht Gottes Wille ist. Aber die Geschichte Israels zeigt, dass Gott seinem Volk öfters Dinge gegeben hat, die sie wollten, auch wenn sie nicht in seinem Willen waren. Z.B. Fleisch in der Wüste zusätzlich zum Manna (4. Mo. 11),  das östliche Gebiet am Jordan für zweieinhalb Stämme, die nicht über den Jordan ziehen wollten (4. Mo. 32), einen König (1. Sam. 8). Mit meistens negativem Ausgang. Also es gibt Beispiele wo Gott überredet werden konnte. Trotzdem denke ich, dass dies nicht das ntl. Regelprinzip von Gebet und Fürbitte ist.

Gebet und Fürbitte bewegt sich in den Parametern zwischen:
Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet (Jak. 4,2) und Euer Vater weiß was ihr braucht bevor ihr ihn bittet (Mt. 6,8);
zwischen den Willen Gottes vom Himmel auf die Erde bringen (charismatisch-pfingstkirchliches Verständnis) und „Abhängen“ mit Gott. Aus irgendwelchen Gründen hat sich Gott von unserem Beten abhängig gemacht. Und wir tun es viel zu wenig.

AMEN.

Freitag, 17. Dezember 2010

Predigt von Karin Tschaftary (12.12.10)

Gebet

Eigene Geschichte

Abend- und Tischgebet (vorformulierte Gebete, auch in Gottesdienst)

Beten mit erhobenen Händen, wie die Moslems

Freies Gebet (in einer Familie in damaliger DDR)

Gebetskreis in Schule

Gebet war für mich lange Zeit (ähnlich wie Bibellesen) eine Übung, vielleicht sogar eine Pflichtübung bzw. etwas, das in besonderen Situationen einfach dazu gehört. Es begleitet mich, seit ich geboren bin und doch hat es sich ständig verändert. Im Moment gehe ich wieder durch so eine „suchende“ Zeit und habe in letzter Zeit viele neue (eigentlich nicht neue, nur für mich neue) Dinge in Bezug auf Gebet ausprobiert.

Zunächst ging es mir so, dass ich festgestellt habe, dass ich nur sehr sporadisch für meine Kinder bete (außer regelmäßig beim ins Bett gehen) und dann habe ich mir eine MiK-Gruppe gesucht. Leider habe ich keine gefunden und so haben wir kurzerhand eine neue gegründet. Nun habe ich mich quasi verpflichtet, jede Woche eine Stunde zu beten, speziell für meine zwei Schulkinder.

Auf diese Art des Gebets werde ich später noch genauer eingehen.

Biblische Grundlagen für Gebet

Wie wir beten sollen:

Jesus gibt uns als Richtschnur, wie wir beten sollen, das vor, was wir heute unter „Vater-Unser“ kennen. (Lukas 11,1-4 und Matthäus 6,9-13). Dieses Gebet hat meiner Meinung nach zwei grundlegende „Funktionen“. Die eine ist, dass wir eine Bibelstelle auswendig können, die wir proklamieren können, gemeinsam beten können und davon ausgehen können, dass wir im Willen Jesu beten, wenn wir das tun. Der andere Aspekt ist aber, dass wir das Gebet des „Vater-Unsers“ als Gebetsvorlage verstehen, an dem wir entlang beten können. Der Vorteil an diesem Schema gegenüber anderen Schemata ist, dass wir es schon auswendig können und uns nicht etwas Neues aneignen müssen. In dem Buch „Könnt ihr nicht eine Stunde mit mir wachen“ von Larry Lea zeigt der Autor genau an diesem Gebet, wie man Schritt für Schritt
daran entlang beten kann:

Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name

- Kraft des Blutes Jesu können wir Gott Vater nennen

- Heiligen des Namens Gottes entsprechend den fünf Segnungen des Neuen Bundes
a) im Hinblick auf die Sünde: der Herr ist unsere Gerechtigkeit, der Herr heiligt;
b) im Hinblick auf den Geist: Der Herr ist Friede, der Herr ist da
c) im Hinblick auf Gesundheit: Der Herr, der heilt
d) im Hinblick auf Erfolg: die Versorgung des Herrn wird zu sehen sein
e) im Hinblick auf Sicherheit: Der Herr ist mein Banner, der Herr ist mein Hirte

Dein Reich komme, dein Wille geschehe


- In dir selbst

- In deiner Familie
- In deiner Gemeinde
- In deiner Nation

Unser tägliches Brot gib uns heute


- Sei im Willen Gottes

- Glaube, dass es Gottes Wille ist, dass es dir gesundheitlich, finanziell und in jeder
anderen Hinsicht gut geht
- Nenne präzise deine Anliegen
- Sei hartnäckig

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern


- Bitte Gott, dir zu vergeben

- Vergib anderen und setzte sie frei (Beispiel Nachtragen: Stuhl nachtragen)
- Fasse den Entschluss, laufend allen zu vergeben, die gegen dich sündigen

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen


- Zieh die vollständige Waffenrüstung Gottes an

a) Umgürte deine Lenden mit Wahrheit
b) Lege an den Panzer der Gerechtigkeit
c) Ziehe an die Stiefel der Bereitschaft, das Evangelium zu verkünden
d) Nimm den Schild des Glaubens
e) Empfange den Helm des Heils
f) Ergreife das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes
g) Bete ständig im Geist
- Errichte einen Schutzwall im Gebet (der Herr ist deine Zuflucht, deine Burg, auf ihn
vertraust du)
o Weil du den Herrn zu deiner Wohnung gemacht hast
o Weil du ihn liebst
o Weil du seinen Namen kennst

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit


Sprich laut aus, was du glaubst

Kehre zum Lobpreis zurück

Lobpreis und Danksagung vor der Bitte


Hebräer 13, 15: Durch ihn nun lasst uns stets ein Opfer des Lobes darbringen! Das ist Frucht
der Lippen, die seinen Namen bekennen.

Philipper 4, 6: Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit
Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.

Ich finde das Wort „Opfer“ im Zusammenhang mit Dank sehr interessant. Es geht hier nicht
darum, wenn ich sowieso überaus begeistert bin, dass ich dann „danke“ sage, sondern auch dann, wenn die Umstände nicht so begeisternd sind. Man kann anfangen in der Bitten- Situation dafür zu danken, als Gott in ähnlichen Situationen schon geholfen hat, oder man kann danken, dass er in seinem Wort oder durch persönlichen Zuspruch entsprechende Zusagen macht, die allezeit gültig sind.

Z.B. In einer Stresssituation: ich danke dir Herr, dass der Stab des Treibers zerbrochen ist,
weil es in deinem Wort steht. Daher lege ich dir jetzt meine Situation hin, in der ich mich so getrieben fühle. Ich spreche deine Wahrheit über dieser Sache aus: DU HAST DEN STAB DES TREIBERS ZERBROCHEN!

Genaues Formulieren der Bitte


Johannes 16, 24: Bis jetzt habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet und ihr werdet
empfangen, damit eure Freude vollkommen sei!

Jakobus 4,2: Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet.


Matthäus 7,7-8: Bittet und es wird euch gegeben werden … Denn jeder Bittende empfängt,


D.h., dass wir Gott unser Herz ausschütten dürfen und ihn konkrete Sachen bitten dürfen. Als
wir unser Haus suchten, hatten wir genaue Wünsche, wie es sein sollte: viele Zimmer, ein großes Wohnzimmer, ein großer Garten, ein Haus mit Blick. Und das Ganze sollte bezahlbar sein. Vom menschlichen Denken war es eigentlich nicht möglich, dass all diese Dinge zusammen auftreten. Besonders der Wunsch mit dem Blick (hier im Goßraum…) und das Thema bezahlbar … Aber Gott hat alles berücksichtigt, was wir uns gewünscht haben.

Wir sollten auch nicht aufhören zu bitten, wenn wir zunächst in der sichtbaren Welt keine
Veränderung sehen. Gottes Zeitplan mag anders aussehen, als unserer, aber er erhört Gebet!

Gebet zum Vater in Jesu Namen


Johannes 16, 23: Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben.


Um in seinem Namen zu beten, müssen wir seinen Willen kennen. Dies erfahren wir, wenn
wir eine tiefe Beziehung zu ihm haben. Sein Wille kann sich zeigen, in unseren Gefühlen, Träumen, Begegnungen etc. und immer im Wort Gottes, in der Bibel. Wenn wir Eindrücke über den Willen Gottes haben, müssen wir sie aber immer am Wort der Bibel messen und auf ihren „Wahrheitsgehalt“ überpruüfen.

Das ist für mich auch ein wichtiger Punkt, dass wir die Bibel lesen und einzelne Bibelstellen
auswendig lernen. Wenn wir die Wahrheit Gottes aus der Bibel nämlich im Kopf haben, können wir sie JEDERZEIT hervorholen und auch aussprechen bzw. als Richtschnur auch in spontanen Situationen verwenden.

Beten im Glauben


Matthäus 21,21-22: Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr

empfangen.

Markus 11,24: Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr
es empfangen habt, und es wird euch werden.

Wir sollen glauben, ohne zu zweifeln. Hier müssen wir auch darauf achten, dass wir uns nicht
immer wieder von anderen mitziehen lassen, dass wir uns einreden, dass „es“ nicht funktioniert. Das gilt auch dafür, wie wir über Dinge an sich reden. Sagen wir. „Das wir eh nichts“ und schauen wir auf das, was uns die Erfahrung sagt, oder berufen wir uns auf die Wahrheit dessen, was Gott sagt. Dass er für uns das Leben in der Fülle vorbereitet hat und nicht will, dass wir irgendwo rumkrebsen…

Welches Gebet wird erhört?


Johannes 15,7: Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten,
was ihr wollt, und es wir euch geschehen.

Ich glaube, dass wir dann automatisch das bitten, was in Gottes Willen ist und er uns dadurch
natürlich am ehesten unsere Bitten erfüllt. Der erste Schritt ist aber wieder, dass wir unseren Stecker ganz fest in Gottes Steckdose eingesteckt haben.

Wie man nicht beten soll


- Nicht mit unbereuter Sünde im Herzen (Markus 11,25: Und wenn ihr steht und betet,
so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit euch euer Vater , der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe.)

- Bete nicht aus selbstsüchtigen Motiven oder aus Stolz: (Matthäus 6,5: Und wenn ihr

betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es (…) zu beten, damit sie
von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn
dahin.)

- Nicht mit vielen Worten (Matthäus 6,7 „plappern wie Heiden). Hier geht es aber nicht
allgemein um das Beten, sondern speziell um das Bitten. Und ich denke, dass es beim BITTEN nicht auf viele Worte ankommt, aber dass es bei der permanenten Anbetung nichts „ausmacht“, wenn man viel betet. Es geht hier glaube ich auch darum, dass Gott sowieso weiß, was wir brauchen und dass er sagt, dass wenn wir ihn suchen, dass er sich um das kümmert, was wir brauchen. Dann müssen wir uns gar nicht mehr mit tausend Bitten aufhalten.

- Schalte den Verstand nicht ab (1. Korinther 14,15: Was ist nun? Ich will beten mit dem
Geist, aber ich will auch beten mit dem Verstand; ich will lobsingen mit dem Geist, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand.)

In welchem Rahmen sollen oder können wir beten?


Beim Beten gelten im Prinzip die selben Regeln, wie bei einem Gespräch: nachdem es sich
bei Gott um unseren Gesprächspartner handelt, können wir alleine mit ihm sprechen (nicht vergessen, auch zu hören, ob er dazu was zu sagen hat). Das ist dann das Prinzip des Betens im Kämmerchen.

Natürlich kann man auch mit mehreren Personen so ein Gespräch führen. Hier liegt auch ein
Segen darauf, wenn man sich vor Gott in einem Anliegen eins macht.

Ich denke, dass das „Solo-Gebet“ mehr in die anbetende Richtung geht und das Gebet in der Gemeinschaft neben dem Anbetungsaspekt auch stark den bittenden Teil einschließt.

Fürbitte


Paulus hat viel für die Gemeinden gebetet, denen er seine Briefe schrieb. Das schreibt er auch
immer wieder „… hören wir nicht auf, …, für euch zu beten“ etc. Es ist also wichtig, für die Anliegen der Gemeinde zu beten. Aber auch für die Diener der Gemeinde. Paulus bittet in seinen Briefen auch umgekehrt um Gebet für sich und seinen Dienst. Wenn Christen krank oder in Bedrängnis sind, soll man für sie beten (Jakobus 5, 14-18). Aber nicht nur für die Christen und ihre Belange, sondern auch für alle Menschen und die Regierenden. (1. Timotheus 2,1-2)

Gebetszeit (wann sollen wir beten?)


Immer!!


Lukas 18,1: Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie allezeit beten und nicht
ermatten sollten.

1. Thessalonicher 5,17: Betet unablässig!


Was bedeutet „Beten ohne Unterlass“. Für mich eng im Zusammenhang mit „dankbar in allen
Dingen“

Stundengebet in Klöstern


„Beten mit der Uhr“ (Timer als Krücke)


In Notsituationen


Psalm 50,15: Rufe mich an in der Not; ich will dich erretten und du wirst mich verherrlichen!


Morgengebet: Jesus ist schon vor Tagesanbruch an einen einsamen Ort gegangen, um zu
beten (Markus 1,35)) und abends hat er sich wieder zurückgezogen, um sein Abendgebet zu sprechen (Markus 6, 46-47). Was für Jesus gilt, kann für uns nicht falsch sein. Ich habe in Bezug aufs Abendgebet festgestellt, wenn ich mir eine Bibelstelle hernehme und diese mir beim Einschlafen immer wieder vorsage, dann kann ich besser einschlafen, weil sich meine Gedanken auf die Bibelstelle konzentrieren und nicht mehr um die Sorgen kreisen (natürlich nehme ich da eine kurze, ermutigende Stelle – oft bietet sich da die Losung an).

Auch in der Nacht kann man Gebetszeiten einrichten (z.B. Paulus und Silas im Gefängnis
Apg. 16,25), speziell, wenn man nicht schlafen kann. Mir geht es besser, wenn ich dankbar bin, dass ich jetzt in Ruhe beten kann, als wenn ich mich darüber ärgere, dass ich jetzt nicht schlafen kann und vermutlich am nächsten Tag nicht ausgeschlafen bin …

Vor dem Essen hat sich in vielen Familien das Tischgebet eingebürgert. Jesus hat bei

verschiedenen Mahlzeiten vor dem Essen das Dankgebet gesprochen, wie es im Judentum üblich ist. Ich vermute, dass er da wirklich auch die vorgegebenen Formeln verwendet hat, die hierzu gebräuchlich sind. Menschen scheinen von Grund auf das Bedürfnis zu haben, sich in einer Essenssituation zu „sammeln“. Ich stelle das in nichtchristlichen Familien fest, dass es dort auch so „Sprüche“ gibt, die man vor dem Essen spricht. Natürlich ist das Gebet mehr, als eine Sammlung vor dem Essen, aber ein gemeinsamer Beginn bei einer Mahlzeit bringt auch zusätzlich Ruhe in die Familie.

In der Bibel können wir von ganz unterschiedlichen Gebetstypen lesen. Abraham bittet um
Sodom und Gomorra und handelt dabei mit Gott. Mose betet mit erhobenen Armen, die von den anderen gestützt wurden. So findet man noch viel mehr betende Personen in der Bibel. Wenn man sich nur die Psalmen mal anschaut, da gibt es Gebete für nahezu jede Lebenslage.

Dass Gott unser Gebet hört, das wissen wir, es steht auch ausdrücklich in der Bibel!

Außerdem sind wir in unserem Gebet nicht alleine gelassen. Jesus unterstützt uns und der Heilige Geist auch. (Römer 8,34 und Römer 8,26-27).

Gebet nach „Schema“


Das Prinzip des MiK- Gebets finde ich sehr hilfreich, denn es orientiert sich an einem

Schema, das aber ganz frei gefüllt werden kann.

Zuerst wird Gott angebetet. Wir nehmen uns dazu immer eine Eigenschaft Gottes und dazu
eine Bibelstelle und dann sagen wir Gott, was wir so an ihm schätzen. Z.B. seine Größe, seine Allmacht, seine Kraft zu heilen … Hier hat auch Anbetung mit Liedern ihren Platz. Wir versuchen uns hier einfach vor Augen zu stellen, wie Gott ist und was er tut. Je länger dieser Teil ist, desto kürzer kann meiner Meinung nach alles, was folgt werden, denn ich denke, dass wir durch die Anbetung uns so nah zu Gott hinwenden, dass wir später gar nicht mehr listenweise unsere Bitten herunterbeten müssen.

Als zweiter Schritt steht das Sündenbekenntnis. Auch hierzu suchen wir immer einen

Bibelvers heraus, auf den wir uns stützen. Entweder ist das ein Vers, der uns vergegenwärtigt, dass Gott Sünden vergibt, oder es ist eine Bibelstelle in der auf ein spezielles Vergehen eingegangen wird (z.B. richtige Nutzung der Zeit). Das Sündenbekenntnis selbst läuft dann zumeist in Stille ab, jeder bringt seine Schuld zu Gott.

Ich glaube, dass durch die vorangehende Anbetung unsere Sinne auch dafür geschärft werden,
zu erkennen, was zwischen mir und Gott steht. Ich habe nämlich auch schon überlegt, ob nicht Sündenbekenntnis eigentlich am Anfang stehen sollte…

Als Drittes danken wir Gott für konkrete Gebetserhörungen. In unserem Fall, wo hat sich an
der Schulsituation, der Hausaufgabensituation etc. etwas positiv verändert.

Erst am Ende kommt dann die Fürbitte unsere Kinder.


Gebetsketten


Die katholische Kirche kennt den Rosenkranz. Hier werden festgesetzte Gebete immer wieder
wiederholt. Der Aspekt, dass dabei immer wieder Maria angerufen wird ist für mich nicht so nachvollziehbar, aber die Hilfe einer Gebetskette finde ich positiv. Ich habe mich dann in der letzten Zeit etwas umgeschaut und dann die „Perlen des Glaubens“ gefunden. Für mich ist es ein Hilfsmittel, zwischendurch immer wieder mal zu beten und mich auch auf verschiedene Punkte zu konzentrieren. Aber sie können auch als Hilfsmittel für ein ganzes Gebetsprogramm hergenommen werden. Das Schöne daran ist, dass der Erfinder zwar die Perlen benannt hat, aber nicht genau festschreibt, was bei welcher Perle gebetet werden muss. Ich möchte aber mir dazu Bibelstellen auswendig lernen, die den Themen entsprechen – was
ich leider noch nicht geschafft habe.

Beten mit anderen Bibelstellen (proklamierend beten) nach Monika Flach


1. Finde heraus, was dein Gott sagt (z. B. Meine Schafe hören seine Stimme)

2. Finde heraus, was du bisher selbst geglaubt und gesagt hast (z. B. Ich höre Gott nicht)
3. Stimme mit deinem Gott überein (Wenn du sagst …)
4. Übergib Gott deine Vorstellungskraft (stell dir den Inhalt der Worte vor, z.B. Der Herr ist meine Burg)
5. Sprich laut
6. Lege Gefühle in deine Stimme
7. Singe das Wort Gottes (vorgegebene Lieder oder eigene Melodien=)
8. Verwende unterschiedliche Bibelübersetzungen
9. Betone unterschiedliche Abschnitte des Textes (Der HERR ist mein HIRTE)
10. Sprich das Wort Gottes zu folgenden Personen:
a) Sprich zu Gott
b) sprich zu dir selbst
c) Sprich zu deinem Feind
11. Lerne das Wort in Zeit und Raum zu platzieren
12. Lass das Wort nicht von deinem Mund weichen
13. Entwickle einen Lebensstil des Bekennens

Symbole, die an Gebet erinnern, dazu auffordern


Gebetskette, WWJD- Armband, Ehering o.ä.

Playmobilmännchen zur Waffenrüstung
Bibelverse auf Karten
Kerzen
Bilder malen …

Wann erhört Gott unser Gebet bzw., wann antwortet er darauf?

- Gleich
- Später („harren“)
- Schon bevor wir bitten, weil er weiß, was wir brauchen

Literatur, Hinweise:

Monika Flach: Proklamiere das Wort Gottes (12,90 €): mit Hinführung zum proklamierenden Beten, Spiralbindung
Stephen Lang: Verheißungskonkordanz (15, 90€): sehr viele Bibelstellen, kein Zwischentext
Perlen des Glaubens: nähere Info: www.perlen-des-glaubens.de